XI. Mit Wortnägeln ans Leben angeschlagen

■ Liebe Studierende, Übersetzerinnen und Übersetzer, Bohemistinnen und Bohemisten. Ich begrüße Euch nach einer längeren Sommerpause wieder auf dieser tschechischen Kolumne. Der Sommer ist vorbei, Altweiber ebenso. Und der zeitige Herbst brachte den neuen tschechischen Staatspreis für Literatur 2017. Der auch in Deutschland bekannte Schriftsteller Jáchym Topol (1962) wurde zum neuen Preisträger. Topol setzte sich…

X. Irena Dousková und Hašeks Tanz

■ Was hat die tschechische Schriftstellerin Irena Dousková (1964) mit Jaroslav Hašek (1883-1923) gemeinsam? Was hat Hašeks Schwejk mit Gregor Samsa aus Franz Kafkas Verwandlung gemeinsam? Und was hat Hašek überhaupt mit Kafka zu tun? (außer den Tatsachen, dass diese zwei Größen, obwohl einer von ihnen ein Deutsch schreibender Prager Jude war, den Kanon der…

IX. Unaussprechlich fühlen, aussprechbar schreiben.

■ Unaussprechlich fühlen, aussprechbar schreiben. Während des Schreibens von der Notwendigkeit in Richtung Mitteilbarkeit gehen. Das ist höchstwahrscheinlich der unausgesprochene Wunsch von jedem, der mit dem Wort verkehrt. Und es ist egal, ob man das als Literat oder als Interpret literarischer Texte macht. Ich denke, die Notwendigkeit zu schreiben und die abschließende Mitteilbarkeit ohne Verzicht…